Banner-70Jahre(916x110)

 

Abteilungsleitung

Manfred Engelhardt - Herrengymnastik[at]svo1946.de

Erwin Happ - Herrengymnastik[at]svo1946.de


herrengymnastik150x150

16.12.2014
Die Bosseler der Herrengymnastik. Filmbeitrag im SWR --> Download


Liebe Sportsfreunde,

heute möchte ich mich mal in einer ganz anderen Form bei Euch melden.

Unsere Herrengymnastikgruppe ist in die Jahre gekommen (das Durchschnittsalter der aktiven Teilnehmer beträgt ca. 65 Jahre). Aus diesem Grund möchte ich darauf hinweisen, dass es beim Sport keine Altersgrenzen gibt!

Das Bedürfnis nach regelmäßiger sportlicher Betätigung ist sicher nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt. Sport ist meiner Meinung nach zu einer Notwendigkeit in unserer bewegungsarmen Gesellschaft geworden.

Auch die Vorstellung, dass Sport nur etwas für junge Menschen sei, hält viele die die Vierzig überschritten haben davon ab, Sport zu erleben und zu erfahren.

Beim Freizeit- und Fitness-Sport sollten wir uns auf die augenblickliche Möglichkeit beschränken. Wir sollten regelmäßig eine oder mehrere Sportarten betreiben, die für eine ausreichend hohe Belastung des Herz- u. Kreislaufsystems sowie der Muskulatur sorgen. In erster Linie sollte man Spaß an der betriebenen Sportart haben. Die Leistung in Metern und Zeit sollte sekundär sein.

Für den Menschen ist ein steter Wechsel zwischen Anspannung/Belastung und Entspannung/Regeneration wichtig um die Gesundheit zu erhalten oder wieder zu erlangen.

In vorindustrieller Zeit war eine ausreichende körperliche Betätigung für den Großteil der Menschen normaler Alltag, sodass meinst kein ausgeprägtes Bedürfnis nach Sport bestand.

Heute dagegen ist Sport eine physiologische Notwendigkeit geworden, um ein Gegengewicht und Ausgleich für unser bewegungsarmes und vermehrt stressiges Leben zu schaffen. Irgendwie fühlt dies zwar jeder, aber oft erschöpft sich der gute Vorsatz darin Sport im Fernsehen zu konsumieren oder anderen auf dem Sportplatz zuzusehen. Die Bequemlichkeit erstickt das schlechte Gewissen schnell.

Dagegen genügt manchmal schon eine kurze Radtour oder eine kleine Wanderung in der freien Natur, um durch Bewegung an der frischen Luft wieder das Gefühl für den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse zu erhalten. Stress und Ärger können durch körperliche Betätigung abgebaut oder minimiert werden.

Für alle, die sich bisher nicht getraut haben, bei einer Trainingsstunde bei uns vorbeizuschauen, sind jetzt aufgerufen, ihr schlechtes Gewissen zu verdrängen. Nur Mut, wir sind längst nicht so fit wie wir ausschauen!

Euer Sportsfreund

Michael Greski

(Gagga)